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	<title>diozaka.org &#187; DIY</title>
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		<title>Logistisches Chaos</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 12:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>
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		<description><![CDATA[Worüber man manchmal so stolpert, kann einen schon stutzig machen. Die unscheinbare logistische Gleichung zum Beispiel: Bei dieser Form der logistischen Gleichung handelt es sich um eine quadratische rekursive Folge, die in Abhängigkeit von einer gegebenen Fortplanzungs- und Sterberate (r &#62; 0) die Entwicklung einer Population modellieren soll. Das n-te Folgenglied steht dabei für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Worüber man manchmal so stolpert, kann einen schon stutzig machen. Die unscheinbare <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logistische_Gleichung">logistische Gleichung</a> zum Beispiel:</p>
<div class="center"><img src="/wp-content/uploads/logistischegleichung.png" alt="Logistische Gleichung, aus der Wikipedia" title="Logistische Gleichung, aus der Wikipedia" width="197" height="23" class="aligncenter size-full wp-image-998"  style="border: 1px solid black" /></div>
<p>Bei dieser Form der logistischen Gleichung handelt es sich um eine quadratische rekursive Folge, die in Abhängigkeit von einer gegebenen Fortplanzungs- und Sterberate (<code>r &gt; 0</code>) die Entwicklung einer Population modellieren soll. Das <code>n</code>-te Folgenglied steht dabei für den Zustand der Population nach <code>n</code> Generationen. Im Modell gilt stets <code>0 &lt;= x_n &lt;= 1</code>, wobei der Wert 1 die volle Auslastung des Biotops, d.h. das Erreichen der möglichen Maximalpopulation beschreibt und der Wert 0 das vollständige Aussterben der Population.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/feigenbaum.jpg"><img src="/wp-content/uploads/feigenbaum-150x150.jpg" alt="Bild von Jörg Schmitz" title="Bild von Jörg Schmitz" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-993" /></a> Je nach Wahl des Parameters <code>r</code> lassen sich nun äußerst interessante Beobachtungen machen: für kleine <code>r</code> konvergiert die Folge gegen einen eindeutigen Grenzwert und nähert sich diesem zunächst monoton, für etwas größere <code>r</code> dann periodisch an. Das Pendant in der Biologie: die Population erreicht eine stabile Größe. Vergrößert man <code>r</code> nun weiter, so ist die Folge nicht mehr konvergent, oszilliert aber immer noch zwischen zwei, dann vier, acht und mehr Häufungspunkten, wobei sich die Intervalle mit gleicher Zahl an Häufungspunkten gemäß der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feigenbaum-Konstante">Feigenbaum-Konstante</a> immer weiter verkürzen. Dann stürzt sich die Folge ins Chaos: für die meisten <code>r</code> sind keine Regelmäßigkeiten mehr zu erkennen, es werden &#8220;zufällige&#8221; Werte angenommen, für manche <code>r</code> erkennt man wieder Perioden und verschiedene Anzahlen an Häufungspunkten, bis <code>x_n</code> das Intervall [0,1] verlässt und die Folge divergiert. Etwas schwärmerisch ausgedrückt: die Mathematik transzendiert das Modell.</p>
<p>Dieses Verhalten lässt sich am sogenannten Bifurkationsdiagramm unten ablesen. Es zeigt die Häufungspunkte der logistischen Gleichung in Abhängigkeit vom Parameter <code>r</code>. Links oben sieht man das selbe Diagramm, allerdings analog berechnet und von einer Website, die sich hauptsächlich mit DIY-Synthesizertum auseinandersetzt und der eigentliche Auslöser für diesen Blogeintrag ist. Der Urheber des Bildes (siehe unten) schreibt nicht ganz zu unrecht: <i>This has not only a mathematical, but also a mystical flair&#8230;</i></p>
<div class="center"><a href="/wp-content/uploads/logisticmap_bifurcationdiagram.png"><img src="/wp-content/uploads/logisticmap_bifurcationdiagram_small.png" alt="Bifurkationsdiagramm der logistischen Gleichung" title="Bifurkationsdiagramm der logistischen Gleichung" width="400" height="283" class="aligncenter size-full wp-image-1001" style="border: 1px solid black" /></a></div>
<p>Siehe auch:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.analog-synth.de/synths/logequ/logequ.htm">Logistische Gleichung analog berechnen</a> (Jörg Schmitz)</li>
<li><a href="http://mathworld.wolfram.com/LogisticMap.html">Mehr mathematische Hintergründe</a> (Wolfram MathWorld)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chaosforschung">Chaosforschung</a> (Wikipedia)</li>
</ul>
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		<title>Wo alles wahr ist, auch das Gegenteil</title>
		<link>http://diozaka.org/archives/wo-alles-wahr-ist-auch-das-gegenteil/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 17:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Hacking]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Freewriting]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach meiner kleinen Serie von Experimenten mit dem Zufall und der zufälligen Misinterpretation von nicht-zufälligen Daten hatte ich heute Lust, noch ein bisschen mehr mit dem in diesem Satz bereits dreimal erwähnten, von mir so geliebten Konzept des Fehlens einer vom menschlichen Verstande feststellbaren Ordnung zu spielen. Diesmal habe ich meinem Computer einen Stift in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/rp100000_e.bmp" alt="100.000 Schritte" title="100.000 Schritte" class="alignright size-full wp-image-810" />Nach meiner <a href="http://blog.diozaka.org/archives/random-access-music/">kleinen Serie von Experimenten</a> mit dem Zufall und der zufälligen Misinterpretation von nicht-zufälligen Daten hatte ich heute Lust, noch ein bisschen mehr mit dem in diesem Satz bereits dreimal erwähnten, von mir so geliebten Konzept des Fehlens einer vom menschlichen Verstande feststellbaren Ordnung zu spielen.</p>
<p>Diesmal habe ich meinem Computer einen Stift in die Hand gedrückt und ihn auf eine 200&#215;200 Pixel messende Leinwand kritzeln lassen, unter der Bedingung, den Stift niemals abzusetzen, nicht über den Bildrand hinauszumalen (wäre eine fiese Sauerei, im <em>segmentation-fault</em>-Sinn), und, was wohl das Wichtigste ist: sich keine großen Gedanken darüber zu machen, wohin er denn den Stift als nächstes bewegen soll. Dass der Computer sich darüber wohl ohnehin noch keine Gedanken machen wird und die ganzen Bedingungen eigentlich Bedingungen an mich als Instruktionsgeber sind, tut nichts zur Sache und bringt uns im schlimmsten Fall in einen gefährlichen Dschungel aus ontologischen und gar theologischen Fragen, die an dieser Stelle nicht so einfach zu erörtern sind und die ich deshalb erstmal hinten anstellen muss.</p>
<p>Nun zur Technik. Der Computer bekommt ein 2-dimensionales Array, das eine 200&#215;200 Pixel große Bitmap bei einer Farbtiefe von 24 Bit (was eigentlich unnötig ist, da er erstmal nur Schwarzweiß malt, aber <a href="/wp-content/uploads/bmp_200px_24bit">ichhattedashaltschonvorbereitet</a>) repräsentiert. Beginnend an Position (0,0) wird dann per Zufall entschieden, in welche Richtung er seinen Stift um genau einen Pixel bewegen soll, wobei jeder Pixel, über den der Stift fährt, schwarz eingefärbt wird. Ein Startparameter legt fest, wie viele Positionswechsel insgesamt vollführt werden sollen. Ein paar der Ergebnisse seht ihr hier. </p>
<div class="center"><img src="/wp-content/uploads/rp40000.bmp" alt="40.000 Schritte" title="40.000 Schritte" class="size-full wp-image-809 alignnone" /> <img src="/wp-content/uploads/rp200000_e.bmp" alt="200.000 Schritte" title="200.000 Schritte" class="size-full wp-image-811 alignnone" /> <img src="/wp-content/uploads/rp150000_1238702325755700087.bmp" alt="150.000 Schritte" title="150.000 Schritte" class="size-full wp-image-831 alignnone" /></div>
<p>Jetzt könnte ich noch ein schönes Fazit schreiben und eventuell den ein oder anderen geistreichen Kommentar zum Zusammenhang zwischen Titel dieses Beitrags und seinem Inhalt bringen, aber das tu ich nicht. Ich mag einfach die Bilder.</p>
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		<title>Event: FIfF Jahrestagung 2008</title>
		<link>http://diozaka.org/archives/event-fiff-jahrestagung-2008/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 16:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Culture]]></category>
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		<category><![CDATA[Peace]]></category>
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		<description><![CDATA[Krieg und Frieden · digital &#8212; das ist das Motto der diesjährigen Jahrestagung des Forum InformatikerInnen für Frieden und Gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF), die in Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Forum Technik und Gesellschaft der RWTH Aachen und dem Aachener Friedenspreis e.V. am 7. und 8. November in der Couven-Halle der RWTH Aachen stattfindet. Frieden zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://krieg-und-frieden-digital.de/"><strong>Krieg und Frieden · digital</strong></a> &#8212; das ist das Motto der diesjährigen Jahrestagung des <a href="http://fiff.de/">Forum InformatikerInnen für Frieden und Gesellschaftliche Verantwortung e.V.</a> (FIfF), die in Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.ftg.rwth-aachen.de/">Interdisziplinären Forum Technik und Gesellschaft der RWTH Aachen</a> und dem <a href="http://aachener-friedenspreis.de/">Aachener Friedenspreis e.V.</a> am <strong>7.</strong> und <strong>8. November</strong> in der <em>Couven-Halle</em> der <a href="http://www.rwth-aachen.de">RWTH Aachen</a> stattfindet.</p>
<blockquote><p>
Frieden zu schaffen und zu erhalten bedarf der Kenntnis der Mittel, mit denen Kriege vorbereitet und geführt werden, und der Auseinandersetzung mit den Mechanismen, die in Folge neuer Techniken das Konfliktverhalten gesellschaftlich und politisch bestimmen. Seit je spielt Technik auf diesem Feld eine entscheidende Rolle, heute in dominanter Position die Informationstechnik (IT) und mit ihr die Informatik, ihre wissenschaftliche Grundlage. Die stetig zunehmende Leistungsfähigkeit der IT führt zur Entwicklung immer neuer Waffensysteme und deren Perfektionierung. Diese Entwicklung hat auch Einfluss auf die &#8216;Qualität&#8217; von Konflikten, Kriegshandlungen und Terrorismus; genannt sei hier die wachsende Bedrohung durch &#8216;asymmetrische&#8217; Kriege. Die globale Verfügbarkeit digitaler Medien wiederum schafft neue Optionen für Konfliktbewältigung, Friedensarbeit und Widerstand. Sie steht aber auch subversiven Kräften für die Auslösung und Schürung von Konflikten offen. Auch außerhalb der Konfliktregionen hat dies Folgen wie zum Beispiel die zunehmende Überwachung der Zivilgesellschaft und Einschränkung ihrer informationellen Selbstbestimmung.</p>
<p>Die Tagung wendet sich gleichermaßen an Fachwelt und Öffentlichkeit. Sie will auslösende Faktoren, Zusammenhänge und Folgewirkungen erkennbar machen, dort wo es um die Nutzung sowie um den Missbrauch der Informationstechnik geht. In Referaten und Arbeitgruppen befasst sich die Tagung mit drei thematischen Schwerpunkten aus dem komplexen Feld des Tagungsthemas.
</p></blockquote>
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		<title>Random Noise</title>
		<link>http://diozaka.org/archives/random-noise/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 03:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Random]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neuste aus den zufälligen Archiven! You don&#8217;t have to call it music, if the term shocks you! John Cage 1. Track 1 [OGG, 0:54] Random Noise, Track 1 steht unter einer Creative Commons BY-NC-SA 2.0 Deutschland Lizenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neuste aus den zufälligen Archiven!</p>
<blockquote><p>You don&#8217;t have to call it music, if the term shocks you!<br />
<cite><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Cage">John Cage</a></cite></p></blockquote>
<p><a href='/wp-content/uploads/cover.jpg'><img src="/wp-content/uploads/cover-150x150.jpg" alt="" title="Random Noise Cover" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-153" /></a> 1. <a href='/wp-content/uploads/track1.ogg'>Track 1</a> [OGG, 0:54]<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/"><br />
<img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/2.0/de/88x31.png" /></a><br />
<small><span xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" href="http://purl.org/dc/dcmitype/Sound" property="dc:title" rel="dc:type">Random Noise, Track 1</span> steht unter einer<br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">Creative Commons BY-NC-SA 2.0 Deutschland Lizenz</a>.</small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>hrng 1.0</title>
		<link>http://diozaka.org/archives/hrng-10/</link>
		<comments>http://diozaka.org/archives/hrng-10/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 15:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hacking]]></category>
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		<description><![CDATA[Juhu, endlich mal wieder ein Software-Release meinerseits: The Humanoid Random Number Generator. Ich zitiere mal die README, die zufälligerweise den selben Text enthält, wie die Seite, auf die der obige Link führt. Englischsprachige Inhalte folgen. Motivation One of the key features of modern computational systems is their ability to generate random numbers. Mathematicians and engineers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Juhu, endlich mal wieder ein Software-Release meinerseits: <a href="/hrng/"><em>The Humanoid Random Number Generator</em></a>. Ich zitiere mal die README, die zufälligerweise den selben Text enthält, wie die Seite, auf die der obige Link führt. Englischsprachige Inhalte folgen.</p>
<blockquote>
<p><strong>Motivation</strong></p>
<p>One of the key features of modern computational systems is their ability to generate random numbers. Mathematicians and engineers have been and are still working out complex algorithms and hardware extensions to improve the entropy of random number generators (RNGs) by adding incalculable momentums to the deterministic chain of computer processing. On Linux systems, unpredictable hardware interrupts like HID events are fed to an entropy pool inside the kernel, which serves as the source of /dev/random and /dev/urandom. Quantum physicians have even manufactured PCI cards to allow the use of real physical randomness by analyzing radioactive decay or sending photons to a semi-transparent mirror and detecting the through-passing particles, as a further stage in this basic principle.</p>
<p>Especially in cryptography, indeterministic random numbers are needed to guarantee an adequate security. Predictable encryption keys undermine every attempt in creating a trustworthy environment inside the wide and rude spheres of the internet.</p>
<p>But still, there are circumstances in which it just doesn&#8217;t matter. Imagine the following situation: You are sitting in front of your computer and just can&#8217;t decide which MP3 to listen to. You want to listen to music, that&#8217;s all. You turn on &#8220;random&#8221; mode and press play. Seriously, you don&#8217;t give a f**k whether the song playing was chosen by the latest non-deterministic RNG algorithm or by the preference of some lazy programmer. This is the point, where hrng steps in.</p>
<p><strong>Idea</strong></p>
<p>The main principle of the Humanoid Random Number Generator (hrng) is the absence of randomness. Masses of human beings cannot act randomly, with &#8220;randomly&#8221; meaning &#8220;unpredictably&#8221;: they tend to imitate and do whatever The Others do. The imitation of third-party behaviour is unreasonable and with reason being the fundamental part of every scientific research that aims at being reproducible, absence of reason leads to irreproducible and therefore random results. Oh, wait a second. We just found out that unreasonable behaviour actually IS random. So is imitation.</p>
<p>If imitation is random, one can simply take the behaviour of another human being and imitate it to generate a random event. To you, I am one of these other humans, and I advise you to take 255 as your preferred random number.</p>
<p><strong>Concept</strong></p>
<p>The Humanoid Random Number Generator always returns 255.</p>
<p><strong>Installation and Usage</strong></p>
<p>Before using hrng, you have to unzip and compile it.</p>
<pre>$ tar xzvf hrng-1.0.tar.gz
$ cd hrng-1.0/
$ make hrng</pre>
<p>If you want to, you can copy the binary in a folder inside your $PATH (e.g. /usr/local/bin/).</p>
<pre># cp hrng /usr/local/bin/</pre>
<p>That&#8217;s it! You can now enjoy the possibilites of the Humanoid Random Number Generator by running</p>
<pre>hrng [-h] [N]

    -h    Prints the usage information
     N    Specifies the amount of random numbers to generate
          (default: infinite)</pre>
<p>Have fun!
</p></blockquote>
<p>Ich habe sogar einen Direkt-Download-Link ausfindig machen können: <a href="http://diozaka.org/downloads/hrng-1.0.tar.gz">Klick</a>.</p>
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		<title>Gegen soziale Kälte</title>
		<link>http://diozaka.org/archives/gegen-soziale-kalte/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 16:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Culture]]></category>
		<category><![CDATA[Culture Jamming]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>

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		<description><![CDATA[Der KnitKnot Tree in Yellow Springs, Ohio. CBS News berichtet: No, that&#8217;s not a hallucination. That pear tree is wearing a sweater. Wrapped around the trunk is a colorful, crazy-quilt skin made up of panels of yarn knitted individually by residents and visitors alike. Good-luck charms cling to the yarn. Family photos, poems and jokes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slide.com/s/TvJUGQeN3T9PZuC_vGYm2fs2V3ct-rM_?referrer=hlnk"><img src="http://widget.slide.com/rdr/1/1/2/S/200000000428866b/1/0/KHu16Vdu0z_YPwjBt57yIAJo1PKm2-iz.jpg" width="225" height="300" alt="KnitKnot Tree" class="right" /></a> Der <em><a href="http://sitekreator.com/jafagirls/knitknot_tree.html">KnitKnot Tree</a></em> in Yellow Springs, Ohio.</p>
<p>CBS News <a href="http://www.cbsnews.com/stories/2008/03/10/ap/strange/main3920452.shtml">berichtet</a>: </p>
<blockquote><p>
No, that&#8217;s not a hallucination. That pear tree is wearing a sweater.</p>
<p>Wrapped around the trunk is a colorful, crazy-quilt skin made up of panels of yarn knitted individually by residents and visitors alike. Good-luck charms cling to the yarn. Family photos, poems and jokes peek out of knitted pockets.
</p></blockquote>
<p><a href="http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/events/2358.en.html"><em>Guerilla Knitting</em></a> at its best. Kein weiterer Text.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Apache-Logs anonymisieren</title>
		<link>http://diozaka.org/archives/apache-logs-anonymisieren/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 16:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hacking]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.diozaka.org/archives/apache-logs-anonymisieren/</guid>
		<description><![CDATA[Inspiriert von einer Meldung bei Heise (Datenschützer stoppt das Speichern von IP-Adressen) habe ich heute selbst den Schritt gemacht, von der Speicherung personenbezogener Daten in den Log-Files von blog.diozaka.org und diozaka.org abzusehen. Mich interessiert nicht, wer meine Webseite besucht, sondern vielmehr, was der Besucher sich anguckt, daher (Achtung: die weiteren Ausführungen könnten Nerd-Sprache enthalten) logge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inspiriert von einer Meldung bei Heise (<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/103957"><em>Datenschützer stoppt das Speichern von IP-Adressen</em></a>) habe ich heute selbst den Schritt gemacht, von der Speicherung personenbezogener Daten in den Log-Files von <a href="http://blog.diozaka.org">blog.diozaka.org</a> und <a href="http://diozaka.org">diozaka.org</a> abzusehen. Mich interessiert nicht, <em>wer</em> meine Webseite besucht, sondern vielmehr, <em>was</em> der Besucher sich anguckt, daher (Achtung: die weiteren Ausführungen könnten Nerd-Sprache enthalten) logge ich in Zukunft nur noch Datum und Zeitpunkt eines Zugriffs, die erste Zeile des empfangenen HTTP-Requests (z.B. &#8220;GET /rss.php HTTP/1.1&#8243;), sowie Response-Code und Größe der vom Server gesendeten Antwort in Bytes. </p>
<p>Momentan laufen beide Webseiten als <em>VirtualHosts</em> auf einem <a href="http://www.debian.org">Debian GNU/Linux 3.1</a> mit dem <a href="http://httpd.apache.org">Apache HTTP Server</a> in der Version 2.0. Diese Version erlaubt es, mit Hilfe der <a href="http://httpd.apache.org/docs/2.0/mod/mod_log_config.html#logformat"><em>LogFormat</em>-</a> und <a href="http://httpd.apache.org/docs/2.0/mod/mod_log_config.html#customlog"><em>CustomLog</em>-Direktiven</a> für jeden VirtualHost verschiedene, von der globalen Einstellung abweichende Formate für die Speicherung der Seitenzugriffe zu setzen. Von Haus aus liefert der Apache bereits ein paar Format-Strings (definiert mit <em>LogFormat</em>) mit, unter denen man wählen kann.</p>
<p><code>LogFormat "%h %l %u %t "%r" %>s %b "%{Referer}i" "%{User-Agent}i"" combined<br />
LogFormat "%h %l %u %t "%r" %>s %b" common<br />
LogFormat "%{Referer}i -> %U" referer<br />
LogFormat "%{User-agent}i" agent</code></p>
<p>Der erste Parameter, also alles innerhalb der Anführungszeichen, bestimmt dabei, welche Informationen in jeden Log-Eintrag aufgenommen werden sollen. Die einzelnen Tokens (wie %h) werden in der <a href="http://httpd.apache.org/docs/2.0/mod/mod_log_config.html#formats">Apache-Dokumentation</a> erklärt. Der zweite Parameter ist ein frei definierbarer Name, mit dem man später im CustomLog-Eintrag auf das definierte Format zurückgreifen kann. Bisher war davon bei mir das zugegebenermaßen sehr datenintensive <em>combined</em>-Format aktiv; ein Eintrag in der access.log sah also folgendermaßen aus:</p>
<p><code>a.b.c.d.anonymous.host.net - - [17/Feb/2008:14:39:06 +0100] "GET /modules/fnordlicht.html<br />
HTTP/1.1" 200 10979 "http://referer.host.com/some/document.html" "Mozilla/5.0<br />
 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1.12) Gecko/20080201 Firefox/2.0.0.12"</code></p>
<p>Sowohl der Hostname (oder die IP-Adresse, falls keine Reverse-DNS-Auflösung möglich ist), als auch der Referrer und der User-Agent wurden gespeichert, sodass nicht nur unnötige Informationen über den Benutzer selbst vorhanden waren, sondern sogar sein Surf-Verhalten nachvollzogen werden konnte. Ein Albtraum aus Sicht eines Datenschützers. Mit zwei kleinen Eingriffen in die Apache-Konfiguration kann man diesem Albtraum aber entkommen. Zuerst muss ein möglichst anonymes Log-Format definiert werden. Dafür schreibt man in die Apache-Config (bei mir <code>/etc/apache2/apache2.conf</code>) unter die oben angegebenen LogFormat-Einträge:</p>
<p><code>LogFormat "127.0.0.1 - - %t "%r" %>s %b" anonymous</code></p>
<p>Dieses Format mit dem Namen &#8220;anonymous&#8221; enthält nur die im ersten Absatz angegebenen Informationen (<strong>t</strong>ime, <strong>r</strong>equest, <strong>s</strong>tatus, <strong>b</strong>ytes). Will man dieses Format nun für die eigene Webseite benutzen, schreibt man, je nach Server-Layout, entweder in der globalen Server-Config, oder innerhalb des eigenen <em>VirtualHosts</em> einfach:</p>
<p><code>CustomLog /var/log/apache2/access.log anonymous</code></p>
<p>Existiert bereits ein CustomLog-Eintrag, ändert man diesen entsprechend ab. Der Pfad zur Log-Datei kann natürlich beliebig gewählt werden. Nach einem Neustart des Apache treten die aktualisierten Einstellungen sofort in Kraft, und die Log-Datei enthält nur noch Einträge in der Form:</p>
<p><code>127.0.0.1 - - [23/Feb/2008:17:06:48 +0100] "GET /modules/fnordlicht.html HTTP/1.1" 200 10981</code></p>
<p>Das ist ausreichend, um sich mit Statistik-Tools wie <a href="http://www.mrunix.net/webalizer/"><em>Webalizer</em></a> eine Übersicht über die Traffic-Daten der eigenen Homepage anzeigen zu lassen und respektiert die Privatsphäre der Besucher. Der einzige Nachteil: Man kann nicht mehr untersuchen, aus welchen Ländern die Besucher kommen &#8212; aber wer das will, kann ja zum BKA gehen.</p>
<p>Übrigens: Auf die Error-Log haben alle diese Einstellung keine Wirkung, dort werden also immer noch IP-Adressen gespeichert. Wer Apache komplett den Zugriff auf die Adressen verbieten will, ist eventuell mit dem Modul <a href="https://code.autistici.org/trac/privacy/browser/trunk/libapache-mod-removeip/upstream"><em>mod_removeip</em></a> gut bedient, denn dieses ersetzt alle IP-Adressen gleich zu Beginn der Abarbeitung durch den Server mit 127.0.0.1 (localhost). Dies geht aber nur global für alle verwalteten VirtualHosts und kommt daher für mich derzeit nicht in Frage.</p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Das Netzwerk <a href="http://www.wirspeichernnicht.de/"><em>Wir Speichern Nicht!</em></a>, das sich für ebendiese Anonymisierung der Nutzerdaten einsetzt, hat <a href="http://www.wirspeichernnicht.de/content/blogsection/5/24/">eine Sammlung von Tipps</a> erstellt, wie man auch andere Dienste von IPs befreit.</p>
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		<title>Piets Vermächtnis</title>
		<link>http://diozaka.org/archives/piets-vermachtnis/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 15:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hacking]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Coding]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich gestern in der Piet-Mondrian-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig war, habe ich mich heute mal ein bisschen im Netz über den Künstler informieren wollen. Natürlich war meine erste Anlaufstelle die Wikipedia, und was lese ich da? Es gibt eine esoterische Programmiersprache, die von Mondrians Werken beeinflusst ist: Piet. Piet is a programming language in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich gestern in der <a href="http://www.museenkoeln.de/museum-ludwig/default.asp?s=222&#038;abb=612">Piet-Mondrian-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig</a> war, habe ich mich heute mal ein bisschen im Netz über den Künstler informieren wollen. Natürlich war meine erste Anlaufstelle die Wikipedia, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piet_Mondrian">was lese ich da</a>? Es gibt eine <a href="http://http://de.wikipedia.org/wiki/Esoterische_Programmiersprache">esoterische Programmiersprache</a>, die von Mondrians Werken beeinflusst ist: <a href="http://www.dangermouse.net/esoteric/piet.html"><em>Piet</em></a>.</p>
<blockquote><p>Piet is a programming language in which programs look like abstract paintings. The language is named after Piet Mondrian, who pioneered the field of geometric abstract art. I would have liked to call the language Mondrian, but someone beat me to it with a rather mundane-looking scripting language. Oh well, we can&#8217;t all be esoteric language writers I suppose.</p></blockquote>
<p>Einige Beispiele, wie mit <em>Piet</em> geschriebene Programme aussehen können, kann man sich auf der <a href="http://www.dangermouse.net/esoteric/piet/samples.html">Webseite des Entwicklers der Sprache</a>, David Morgan-Mar, ansehen. Besonders beeindruckend finde ich dabei <a href="http://www.retas.de/thomas/computer/programs/useless/piet/Piet/index.html">Thomas Schochs <em>&#8220;Piet&#8221;</em></a>, denn dieses wirkt tatsächlich wie eines von Mondrians Bildern:</p>
<p><img src='http://blog.diozaka.org/wp-content/uploads/piet-4.gif' alt='“Piet” by Thomas Schoch' /></p>
<p>Führt man das Programm aus, soll es das Wort &#8220;Piet&#8221; ausgeben. Leider konnte ich das nicht nachprüfen, da ich auf die Schnelle keinen der Interpreter zum Laufen bekommen habe. Wer selbst sein Glück versuchen oder mehr über den Künstler, die Sprache oder esoterische Programmiersprachen im Allgemeinen erfahren möchte, der tue dies auf einem der angegebenen Links.</p>
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		<title>Spaß am Gerät?</title>
		<link>http://diozaka.org/archives/spas-am-gerat/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 20:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hacking]]></category>
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		<category><![CDATA[Trains]]></category>

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		<description><![CDATA[Heise schreibt: Medienberichten zufolge hat ein 14-jähriger Schüler aus Polen eine Infrarotfernbedienung für Fernseher so umgebaut, dass er damit Weichen der Lodzer S-Bahn umstellen und sogar Züge entgleisen lassen konnte. Der Jugendliche soll bei der Polizei ausgesagt haben, dass er lediglich einen Streich spielen wollte. Laut einem Benutzerkommentar zu dem Bericht gibt es in Lodz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/101674">Heise</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Medienberichten zufolge hat ein 14-jähriger Schüler aus Polen eine Infrarotfernbedienung für Fernseher so umgebaut, dass er damit Weichen der Lodzer S-Bahn umstellen und sogar Züge entgleisen lassen konnte. Der Jugendliche soll bei der Polizei ausgesagt haben, dass er lediglich einen Streich spielen wollte.</p></blockquote>
<p>Laut einem <a href="http://www.heise.de/security/news/foren/S-Totaler-Quatsch-den-Heise-da-schreibt/forum-130172/msg-14211401/read/">Benutzerkommentar</a> zu dem Bericht gibt es in Lodz zwar gar keine S-Bahn, sondern nur eine Straßenbahn, aber das nimmt der Meldung nicht ihre Brisanz. Jetzt stellt man sich nämlich zwangsläufig die Frage: Kann das auch bei uns passieren? Auf der <a href="http://www.kvb-koeln.de/german/unternehmen/kvb/leitstelle.html">Webseite</a> der Kölner Verkehrs-Betriebe AG findet man zur Weichenstelltechnik folgende Information.</p>
<blockquote><p>Mit dem Integrierten Bordinformationssystem (IBIS) sendet jede Bahn eine codierte Kennung aus. Meldeempfänger zwischen den Schienen nehmen den Code auf, der aus Linien- und Kursnummer sowie festgelegten Routen besteht. Über einen Rechner werden diese Informationen in Kommandos zur Weichen- und Signalstellung umgewandelt. So wird der Bahn der Fahrtweg geschaltet, ohne dass der Fahrer mit dem Stelleisen Weichen umlegen müsste. Nur in Ausnahmefällen schaltet er ein Signal oder eine Weiche per Schlüssel oder mit im IBIS-Gerät integrierten Weichenschaltern in die gewünschte Stellung.</p></blockquote>
<p>Interessant ist also die Kommunikation zwischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Integriertes_Bordinformationssystem">IBIS-Gerät</a> und Weiche. Schließlich ist jede drahtlose Verbindung aus physikalischen Gründen nicht nur abhörbar, sondern auch anfällig für Packet Injection, Man-In-The-Middle-Attacken oder ähnliche Späße. Schafft man es, das zur Kodierung genutzte Verfahren in Erfahrung zu bringen &#8212; z.B. durch einen Einbruch bei der KVB &#8212; und kommt so an die nötigen Daten, um tatsächlich eigene Kommandos absetzen zu können, lässt sich damit eine Menge Unfug anrichten. Findige Reverse Engineers könnten gar mitgelauschte Verbindungen, die bekannte Linien- und Kursnummern sowie Routen enthalten, mit kryptologischen Methoden untersuchen. Dokumentiert wird das IBIS-System vom <a href="http://www.vdv.de">Verband Deutscher Verkehrsunternehmen</a> (VDV). Wer bereit ist, <a href="http://www.vdv.de/publikationen/datenbank_entry.html?pcon_s_pe_id=186264">32,50 € zu zahlen</a> kann die Spezifikationen über einen Verlag beziehen und auf Schwachstellen untersuchen.</p>
<p>Bevor es so weit kommt, muss man allerdings erstmal ein Mittel finden, um an die Datenverbindung heran zu kommen. Gerade das dürfte sich als relativ schwierig herausstellen, denn anders als in Lodz arbeiten die im Zitat genannten Meldeempfänger induktiv und nicht mit Infrarot-Technik. In einer <a href="http://www.ihp-ffo.de/systems/lv/ws0405/SL_Text.pdf">Ausarbeitung zu rechnergestützten Betriebsleitsystemen</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>Eine Variante ist die induktive Meldungsübertragung (IMU). Mittels Koppelspulen im Gleis und am Fahrzeug werden Daten ausgetauscht. Dabei steht nur eine sehr geringe Symbolanzahl für eine Übertragung zur Verfügung, [üblicherweise] kann genau ein Symbol übertragen werden. Auch die Anzahl der unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Symbole ist nicht sehr groß. [...] Die Reichweite der induktiven Meldungsübertragung ist mit etwa einem Meter sehr gering. Zur Kommunikation zwischen Fahrweg und Fahrzeug reicht dies aber aus, [da] das Fahrzeug unmittelbar über die Koppelspule hinweg fährt.</p></blockquote>
<p>Ein Dritter müsste also seine &#8220;Induktions-Fernbedienung&#8221; ziemlich nah am vorbeifahrenden Zug (um genau zu sein: zwischen Zug und Meldeempfänger) positionieren, um überhaupt etwas von der Kommunikation mitzubekommen, geschweige denn sie zu unterbrechen und eigene Signale zu senden. Ein Szenario wie in Polen ist damit ziemlich ausgeschlossen. Doch frei nach dem Motto &#8220;Sag niemals nie&#8221;: man weiß ja <em>nie</em> was große kriminelle Energien alles so zustande bringen können. Wobei es da selbst für Terroristen lohnenswerter wäre, einen Stein auf die Gleise zu legen.</p>
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		<title>Join the Revolution</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 16:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Scharwächter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Culture]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Ausspruch wirbt Jook um Interessenten. Jook is set to revolutionize the music world and take the &#8220;industry&#8221; out of music. We firmly believe that music is a social experience, and Jook is set to get the music you love out there so everyone can appreciate it. Jook is an innovative new way to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Ausspruch wirbt <a href="http://www.jook.us/">Jook</a> um Interessenten.</p>
<blockquote><p>Jook is set to revolutionize the music world and take the &#8220;industry&#8221; out of music. We firmly believe that music is a social experience, and Jook is set to get the music you love out there so everyone can appreciate it. Jook is an innovative new way to share music with friends, acquaintances and maybe even that cute guy you see in the subway on your way to work every day. Imagine sitting down in a bus and being able to share your music with everyone on that bus, with a touch of a button. Now imagine it happening in an entire city. It is our belief that music is meant to be shared with everyone, and we want to invite you to take part in our Free Music revolution. We&#8217;re looking for one city that shares this belief, a place where music is universal, a place where music is shared, a place where music is social.</p></blockquote>
<p>Hört sich ja alles ganz schön und toll und sozial und überhaupt total weltverbesserisch an. Funktionieren soll das Ganze mit der Jook-Hardware, die man an einen kompatiblen MP3-Player anschließt und dann zwischen drei verschiedenen Modi wählen kann: dem &#8220;Me Mode&#8221;, bei dem eigentlich nichts passiert, dem &#8220;Us Mode&#8221;, bei dem das gerade laufende Musikstück im direkten Umfeld ausgestrahlt wird und dem &#8220;U Mode&#8221;, der es erlaubt, bei einem Gerät, das im &#8220;Us Mode&#8221; ist, mitzulauschen. Durch farbige LEDs kann jeder Passant von außen erkennen, in welchem Modus sich das Jook-Gadget gerade befindet. So weit, so gut.</p>
<p>Mal davon abgesehen, dass dieses kameradschaftliche Teilen in Deutschland dank GEMA-Gebühren und der äußerst liberalen Urheberrechtspolitik nur sehr eingeschränkt möglich ist (aber hey, es soll ja auch eine Revolution sein!), ist mir auf der Jook-Webseite allerdings noch eine Kleinigkeit aufgefallen (Fettdruck von mir hinzugefügt):</p>
<blockquote><p>(c) 2007-2008 Jook, Inc. <strong>All Rights Reserved</strong>. Jook and other trademarks contained herein are the <strong>property of Jook, Inc</strong>. and/or its affiliated companies, registered in the United States or other countries. Actual products may differ from pictures. <strong>Patents pending</strong>.</p></blockquote>
<p>Geht es um sein eigenes Eigentum, scheint dem Unternehmen nicht viel an der hochgepriesenen Freiheit zu liegen. Schade drum.</p>
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